Einen nicht alltäglichen Einblick konnte der erweiterte Vorstand des CDU Gemeindeverbandes Bunde bei dem Klärwerk in der Boenster Straße gewinnen.
Der Leiter des Klärwerks Jens Brauer in Begleitung von Bürgermeister Sap und weiteren Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung führte die Gruppe durch das Klärwerk und gab interessante Erläuterungen zu jeweiligen Prozessen
der Reinigung des Abwassers.
Der Vorstand zeigte sich erfreut über den guten Zustand der Kläranlage.
In den letzten Jahren wurde immer wieder im Werk investiert. Besonders lobenswert ist der Einsatz der Mitarbeiter des Klärwerks. Durch großes Engagement wurden sehr viele Reparaturen in Eigenleistung durchgeführt.
Hierdurch hat die Gemeinde viel Geld gespart, bestätigte Bürgermeister Sap.
Beklagt wurde jedoch die relativ kleine und für die Arbeiten ungeeignete Werkstatt. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, so die einhellige Meinung des CDU Vorstandes.
Hoher Energiebedarf der Kläranlage. Nach Auskunft der Verwaltung ist ein enormer Bedarf an Strom nötig, um
die Anlage zu betreiben. Besonders die Lüftung des Abwassers im Klärbecken benötigt viel Strom. Insbesondere bei Temperaturen über 15 Grad.
Die CDU Vertreter sind der Ansicht, dass durch eine PV-Anlage mit einem kombinierten Speicher ein großer Anteil an Strom selbst erzeugt werden kann. Hierdurch können langfristig die Abwassergebühren stabil gehalten oder sogar gesenkt werden. Durch den klimafreundlichen Strom kann ein Beitrag zur Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen geleistet werden.
Es gilt keine Zeit zu verlieren!
Die CDU hat für die nächste Gemeinderatssitzung einen Antrag gestellt, um ein Ingenieurbüro mit der Machbarkeit
Projektes zu beauftragen.
Man geht davon aus, dass sich die Investition lohne und in nur wenigen Jahren bezahlt machen werde.
Foto von links nach rechts:
Ina Penon, Katrin Hollander, Günther Kolthoff, René Janssen, Bürgermeister Uwe Sap, Robert Müller (Verwaltung),
Leiter des Klärwerks Jens Brauer, Dennis Janssen, Patrick Pastille (Verwaltung) und Ellen Bahne.




